An dieser Stelle finden Sie regelmäßig Beiträge rund um die Themen Tod und Leben. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit einem gelegentlichen Kommentar verewigen.
In 15 Metern Tiefe führt das amerikanische Bestattungsunternehmen Neptune Society seit Ende letzten Jahres auf einem Unterwasser-Friedhof Bestattungen durch. Bis zu 125.000 Menschen sollen in dem künstlichen und aussergewöhnlichen Riff vor der Küste von Key Biscane, im Neptune Memorial Reef, ihre letzte Ruhestätte finden.
Einsam wird es dort unten aber eher nicht werden, denn bereits jetzt fühlen sich zwischen den vorhandenen Bänken, Toren, Grabmälern und Ornamenten, die Trompeten- und Kofferfische heimisch. Der Friedhof gilt mittlerweile als Tauchattraktion und bietet außerdem Studenten der Marinen Biologie ein interessantes Forschungsfeld.
Seltsam irgendwie und doch hat so ein Unterwasser-Friedhof hat einen gewissen Reiz. Ein paar Eindrücke erhält man hier im Video. Mehr Informationen zum Neptune Memorial Reef gibt's auf der
Website des Bestattungsunternehmens.
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Der Kurzfilm SPIN wirft die Frage auf, inwiefern die Welt besser wird, wenn jemand die Macht hat, schlimme Ereignisse abzuwenden. Der Allmächtige ist in diesem Fall ein DJ, der vom Himmel fällt und dessen Mission es offenbar ist, Unheil von den Menschen abzuwenden. Er dreht die Zeit zurück, verzerrt sie und verhindert somit einen tödliche Kollision eines Radfahrers mit einem PKW. Ein Mensch ist gerettet, doch dafür rollt die Dame im Rollstuhl unkontrolliert auf die Fahrbahn und wird vom PKW erfasst. Jetzt wird's stressig. Der DJ jongliert mit der Zeit und manipuliert die Geschicke der Menschen und doch bleibt immer ein gewisser Rest an unkontrollierbaren Kettenreaktionen.
Das Ende verrate ich jetzt nicht.
Wenn man einen geliebten Menschen plötzlich und unerwartet z. B. durch einen Unfall verliert, stellen sich bestimmt viele die Frage nach dem Warum. Warum er? Warum jetzt? Warum überhaupt? Wenn es einen Gott gibt, dann hätte er es verhindert, oder?
Auf diese Fragen habe ich keine Antworten. Ich glaube an Kettenreaktionen, an den umfallenden Sack Reis in China und an den Taifune verursachend Flügelschlag eines Schmetterlings. Und weil dieses System von Aktion und Reaktion so komplex ist, bleibt ein Großteil der Ereignisse unvorhersehbar.
Wenn wir das Ganze von einer positiven, optimistischen Seite betrachten, ergeben sich wunderbare Perspektiven. Genauso wenig wie man negative Ereignisse aus dem Leben verbannen kann, so behalten auch die guten Dinge im Leben ihren Platz. Und Gutes verstärkt Gutes. Für den Anfang reicht ein
Lächeln.
Und jetzt Film ab!
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Wird auch der Tod soweit wie möglich aus unserem Leben verdrängt, sodass wir uns, abgesehen von tragischen Unglücken irgendwelcher Promis, nur in seltenen Fällen überhaupt ungezwungen darüber unterhalten, so bin ich doch einigermaßen erstaunt darüber, wieviel es zu diesem Thema auf Youtube zu finden gibt.
Im folgenden Video erklärt uns Gevatter Tod, warum man die Chance nicht verpassen sollte, letzte Worte zu hinterlassen. Persönlichkeiten aus der Geschichte haben es vorgemacht. Wir bekommen schließlich keine zweite Chance auf einen guten letzten Eindruck.
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Manche Menschen würden eher
sterben als nachdenken.
Und sie tun es auch!Bertrand Russel 1872-1970
Mathematiker und Philosoph, Nobelpreis 1950
Ein Mädchen, unterwegs zum Meer in einem geklauten Auto, durchlebt noch einmal die intensivsten Momente mit ihrem Freund. Es sind Begegnungen voller Sehnsucht, Begierde, Lust und Verzweiflung. Regisseur Sven Taddicken (Emmas Glück) bebildert in seiner Radikalromanze "Einfach so bleiben" das Gefühl, jemanden zu verlieren - und mit aller Macht festhalten zu wollen.