An dieser Stelle finden Sie regelmäßig Beiträge rund um die Themen Tod und Leben. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit einem gelegentlichen Kommentar verewigen.
Wir haben das zwar schon mal
vorgestellt aber möchten Ihnen die Erweiterung der Seite nicht vorenthalten:
Philip Toledano's Vater ist gestorben - und er wird diese wundervollen Bilder als Bildband veröffentlichen.
Wenn ein Fotograf seine liebe zu seinem Vater in Bildern festhält, denkt man schnell an Stockphotos in Hochglanzleporellos für Inkontinenztabletten oder Haftcreme. Strahlende glückliche Menschen mit den perfekten Lachfalten, weissen Zähnen und vollem Haar.
Nicht jedoch bei Philip Toledano. Philip hat es geschafft seinen Vater wahrscheinlich über Jahre so zu fotografieren wie er Ihn sieht: Zerbrechlich, Traurig, ein bisschen dement und ab und zu auch lustig.
Ein wirklich schöner Bildband über die Liebe zwischen Vater und Sohn - die nicht selten zu Tränen rührt.
Sometimes, when we're talking,
my dad will stop, and sigh,
and close his eyes.
it's then that I know, that he knows.
About my mum.
About everything.
In den letzten Sekunden vor dem eigenen Tod zieht das Leben wie in einem Film an einem vorbei, sagt man.
Wie das aussehen könnte zeigt das Video "Last Day Dream".
Last Day Dream [HD] from
Chris Milk on
Vimeo.
[gefunden via
dotdean]
Wußten Sie, dass man aus Ihnen nach der Einäscherung 240 Bleistifte herstellen kann? Die meisten werden wohl kaum darüber sinniert haben. Aber ja, die Produktdesignerin Nadine Jarvis macht Bleistifte aus menschlichen Kohlenstoffresten zum wesentlichen Element eines Bestattungskonzepts.
Die mit dem Namen des Verstorbenen versehenen Bleistifte können einzeln aus einer Holzbox entnommen werden. Beim Schreiben nutzt sich der Bleistift natürlich ab und man kann ihn an der Box wieder anspitzen. Die Holz und Kohlenstoffreste verbleiben in der Holzbox, die so jetzt als Urne dient.

Das hat schon was. Ich frage mich aber, was schreibe ich denn mit diesen Bleistift? Ich könnte mir folgendes vorstellen: Die Hinterbliebenen schreiben Briefe an den Verstorbenen. Man könnte diese Briefe an einem Ort, z.B. in einem Album aufbewahren. Letzte Briefe halt.
Mein Kollege schlug vor, Briefe oder Postkarten in die ganze Welt zu schicken. Auch ne schöne Idee. Den Empfängern würde ich dann aber lieber nicht sagen, dass die Zeilen mit den Kohlenstoffresten eines Verstorbenen geschrieben wurden.
Linktipp von
Florian Fiegel via
neuerdings.com
Im Grabstein ist ein kleiner Monitor, auf dem sich Bilder der Verstorbenen betrachten lassen, aber sehen Sie selbst:
Das Video wurde leider von Express.tv entfernt.
Gerade veröffentlichte Mia auf ihrem Blog Niemandsdinge eine schöne Geschichte:
Ein Atemzug entfernt